Geschichte

100 Jahre Areal-Geschichte. Eine Geschichte, die bewegt.

Wie sich das Areal in 100 Jahren Innovation und Wandel vom mutigen Leica-Gründungsstandort zu einem internationalen Hightech-Cluster der Präzisionsindustrie und Photonik entwickelte – und was die Zukunft für den bedeutenden Wirtschaftsstandort des Rheintals bereithält. Lesenswert!

Am 26. April 1921 wurde in Heerbrugg die «Heinrich Wild, Werkstätte für Feinmechanik und Optik» gegründet. Dieser Tag markiert den Beginn einer beeindruckenden Erfolgsgeschichte: Vom Gründungsort der Leica Geosystems entwickelte sich das Areal zu einem international führenden Hightech-Cluster mit einer vielversprechenden Zukunft. Von den frühen Pionierzeiten bis zur heutigen Position als weltweit bedeutender Standort für Präzisionsoptik blieb das Areal stets ein Ort des Fortschritts und der Innovation. Heinrich Wild, der visionäre Erfinder, Jacob Schmidheiny, der Finanzierer, und Robert Helbling, der Anwender, legten gemeinsam den Grundstein für diese Entwicklung. Ihr Innovationsgeist und Mut prägten das Areal und machten es früh zu einem Zentrum für bahnbrechende Lösungen.

Eine spannende Transformation über die Jahrzehnte

Bis in die 1960er Jahre wuchs das Areal. Doch mit den Jahren begann ein Wandel: Historische Gebäude wichen modernen Neubauten, so etwa das Gründungsgebäude von 1921, das 1975 durch den Neubau der Geomatics ersetzt und erweitert wurde. Die zunehmende Spezialisierung und Globalisierung sowie verschiedene Verkäufe und Übernahmen führten zur Entstehung eines einzigartigen Hightech-Clusters. Dieser vereint heute eine Reihe von führenden Unternehmen im Bereich der Geomatik und Softwareentwicklung. Mit den Erweiterungen von Swissoptic (2007), Vectronix und Leica Geosystems wurden die Möglichkeiten des Areals ausgeschöpft – ein Zeichen für den Erfolg, aber auch für die dringende Notwendigkeit neuer Entwicklungen.

Die Zukunft des Areals – ein Generationenprojekt

Die Herausforderungen des Standorts sind vielfältig: Einige Gebäude sind sanierungsbedürftig, und die begrenzten Flächen hemmen die Wettbewerbsfähigkeit der ansässigen Unternehmen. In Kooperation mit der Gemeinde Balgach und dem Amt für Wirtschaft und Arbeit des Kantons haben die Eigentümer – in engem Dialog mit den Unternehmen – eine Entwicklungsstrategie für das Areal erarbeitet. Das Ausmass des Industriegebiets verlangte nach einem Sondernutzungsplan, welcher die künftige Grösse und Lage der Bauten auf dem Areal sowie die Erschliessungsachsen und Freihalteflächen festlegt. Geplant ist eine hochwertige Innenentwicklung, die nicht nur die Kapazitäten erweitert, sondern auch die historischen und architektonischen Qualitäten bewahrt. Der neue, moderne und nachhaltige Standort soll weiterhin Innovationsmotor sein und die  Wettbewerbsfähigkeit und Attraktivität der gesamten Region nachhaltig stärken.

Ein Areal mit Signalwirkung

Das Wild Heerbrugg Areal steht exemplarisch für die Innovationskraft und die Qualität des Werkplatzes Schweiz. Mit der Arealentwicklung schlägt der Standort ein neues Kapitel auf. Das Generationenprojekt ist ein Bekenntnis zum Standort. Ein Symbol für Fortschritt und Tradition an einem Ort, an dem das erfolgreiche «Gestern» die besten Voraussetzungen für ein attraktives «Morgen» liefert. Auf die Zukunft! Mit einem mutigen Versprechen – und einem neuen wie alten Namen: Wild Heerbrugg Areal.

1938, wild-heerbrugg.ch
1957, wild-heerbrugg.ch
1964, wild-heerbrugg.ch
2005, wild-heerbrugg.ch