Bau

Kanton bewilligt Sondernutzungsplan

Mit der Genehmigung des Sondernutzungsplans blickt das Wild Heerbrugg Areal in eine vielversprechende Zukunft. Ein wichtiger Meilenstein, der die über 100-jährige Geschichte des Standorts weiterschreibt und den Grundstein legt für eine innovative, nachhaltige Entwicklung.

Der Planungsprozess begann bereits im Jahre 2014 und umfasste eine enge Zusammenarbeit zwischen Eigentümern, Unternehmen und Behörden. Im Verlauf des Prozesses wurden zahlreiche Herausforderungen bewältigt, darunter externe Einflüsse wie die Aufhebung des Euro-Mindestkurses und die Auswirkungen der Coronapandemie, die viele Unternehmen unter Druck setzten. Ziel war es, klare Rahmenbedingungen zu schaffen, um eine hochwertige bauliche Verdichtung und attraktive Arbeitsplätze zu ermöglichen.

Ein zentraler Fokus des genehmigten Sondernutzungsplans ist die Verdichtung und Schaffung von Zukunftsperspektiven des bisher von Parkplätzen geprägten Areals. Vorgesehen sind zwei markante Bauprojekte: ein bis zu 50 Meter hoher Ankerbau im Westen und ein bis zu 30 Meter hoher Bau im Osten. Das Bauvorhaben nutzt die vorhandenen Flächen besser und schafft  attraktive Entwicklungsmöglichkeiten für die ansässigen Unternehmen. Gleichzeitig entstehen Potenziale für neue Arbeitsplätze. Zur Aufwertung des Areals sind gemeinschaftlich genutzte Freiflächen vorgesehen, die sowohl die Lebensqualität als auch die Funktionalität des Standorts stärken.

Ganzheitlicher Ansatz für eine nachhaltige Entwicklung

Die Planung des Areals erfolgte in enger Abstimmung mit der Ortsplanung und den Anforderungen der Gemeinde. Dabei wurde besonders darauf geachtet, die geplanten Hochbauten mit den historisch prägenden Elementen wie der Villa Schmidheiny und dem nahegelegenen Rebberg in Einklang zu bringen. Gutachten stellten sicher, dass denkmalgeschützte Gebäude in die Entwicklung integriert werden konnten. Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Verbesserung der Verkehrsanbindung. Alle eingegangenen Einsprachen konnten im Planungsverfahren geklärt werden.

Ein Projekt mit Signalwirkung

Der Sondernutzungsplan markiert den Beginn eines langfristigen Entwicklungsprozesses, der über Generationen hinweg schrittweise umgesetzt wird. Mit den nun geschaffenen Voraussetzungen wird das Wild Heerbrugg Areal weiterhin ein bedeutender Standort für Produktion, Forschung und Entwicklung bleiben – ein klares Signal für die Innovationskraft und Zukunftsfähigkeit der Region.

Weiterführende Links

Bericht Tagblatt vom 08.07.2024
Kanton bewilligt Sondernutzungsplan «Wild Heerbrugg Areal»